"Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge" (1867) ist einer der bedeutendsten Romane Wilhelm Raabes. Leonhard Hagebucher kehrt nach langer Gefangenschaft im fernen Afrika — in "Abu Telfan" am sagenhaften Mondgebirge — in seine enge deutsche Heimatstadt zurück. Doch der Heimkehrer, durch Fremde und Leid verwandelt, findet sich in der spießigen, selbstzufriedenen Gesellschaft nicht mehr zurecht. Mit scharfem Blick und bitterem Humor entlarvt Raabe die Beschränktheit und Heuchelei der bürgerlichen Welt.
Ein glänzend erzählter, gesellschaftskritischer Roman des poetischen Realismus über Fremdheit, Anpassung und die Sehnsucht nach einem freieren Leben.
Hans Jochim Schmidt liest den vollständigen Roman, ungekürzt, rund 15,5 Stunden.











