Audiovisuelle Unterhaltungsmedien lösen bei ihrem Publikum Gefühle und körperliche Reaktionen aus, die ihren Konsum für viele erst reizvoll machen. Im medialen Gefüge verschmilzt dabei die sinnliche Qualität der Bilder und Klänge mit komplexen Erzählstrukturen und kulturell codierten Bedeutungszusammenhängen. Die Autorin analysiert anhand zahlreicher Beispiele, wie Filme, Fernsehberichterstattung und Werbung solchen wahrnehmungsbasierten Metaphern in Bild und Ton eine audiovisuelle Gestalt geben, mithilfe derer sie komplexe Zusammenhänge, Informationen oder Werbebotschaften auf bereits vorbewusst wirksame Weise kommunizieren. Ausführliche Analysen von Spielfilmen wie Blade Runner, Rumble Fish oder The Shining demonstrieren anschaulich, dass vor allem die audiovisuellen Körper von Figuren und die Räume, in denen sie agieren, Gegenstand metaphorischer Inszenierung sind und häufig als Leitmetaphern fungieren.
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Autor*in:
Reihe:
Band 15 in Marburger Schriften zur MedienforschungSprache:
Deutsch
Format:

Prekäre Moderne : Essays zur Kino- und Filmgeschichte

Screen Nightmares : Video, Fernsehen und Gewalt im Film

Dramaturgie im Autorenfilm : Erzählmuster des sozialrealistischen Arthouse-Kinos

Billy Wilder - Hinter der Maske der Komödie : Der kritische Umgang mit dem kulturellen Selbstverständnis amerikanischer Identität

Film als Raumkunst : Historische Perspektiven und aktuelle Methoden

Explorationskino: Die Filme der Brüder Dardenne : Die Entdeckung des Menschlichen und die Forderung nach Verantwortung

The cinematic child : Kindheit in filmischen und medienpädagogischen Diskursen

Zeitenwende(n) des Films : Temporale Nonlinearität im zeitgenössischen Erzählkino

Das Drama der Identität im Film

Kultivierung in Serie : Kulturelle Adaptionsstrategien von fiktionalen Fernsehserien

Film und Musik als multimedialer Raum
