Arbeit diszipliniert, zerstört den Körper und ist Instrument der Herrschenden – davon überzeugt war der Sozialist Paul Lafargue. Insofern verwunderte es ihn nicht, dass Ökonomen, Theologen und Moralisten seiner Zeit die Arbeit propagierten. Doch dass ausgerechnet die Arbeiterbewegung dieser Propaganda aufsaß und gar das »Recht auf Arbeit« einforderte, missfiel Lafargue gewaltig. Seinen bissigen Ein- und Widerspruch veröffentlichte er erstmals im Jahr 1880 unter dem Titel »Das Recht auf Faulheit«: »Eine seltsame Sucht beherrscht die Arbeiterklasse aller Länder, in denen die kapitalistische Zivilisation herrscht, eine Sucht, die das in der modernen Gesellschaft herrschende Einzel- und Massenelend zur Folge hat. Es ist dies die Liebe zur Arbeit, die rasende, bis zur Erschöpfung der Individuen und ihrer Nachkommenschaft gehende Arbeitssucht.«
Das Recht auf Faulheit
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Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

En defensa del materialismo histórico

The Right to Be Lazy, and Other Studies

Le droit à la paresse : Réfutation du «droit au travail» de 1848

The Right to Be Lazy, and Other Studies : Enriched edition.

Das Recht auf Faulheit (Widerlegung des "Rechts auf Arbeit" von 1848) : Ein verderbliches Dogma + Der Segen der Arbeit + Was aus der Überproduktion folgt + Ein neues Lied, ein besseres Lied

Das Recht auf Faulheit : Ein verderbliches Dogma + Der Segen der Arbeit + Was aus der Überproduktion folgt…

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