Das Skizzenbuch 12 : Philipp von Pokanoket.

Der amerikanische Prosa-Künstler Washington Irving hat mit seinen Erzählungen einen prägenden Einfluss auf die amerikanische Literatur ausgeübt. Das liegt an seiner sehr angenehmen Sprachgestaltung und dem Realitätsbezug des gewählten Gegenstands. Allerdings ummantelt er seine Geschichten ebenso gerne mit einem Grotesk-Phantastischen Gewand, so dass man zum einen nie weiß was als nächstes kommt und zum anderen immer das Gefühl vermittelt bekommt hautnah dabei zu sein, wobei einem die beschriebenen Szenen sofort an dem geistigen Auge vorüberzuziehen scheinen. Sein berühmtestes Werk ist "Das Skizzenbuch", hier Teil 12 derselbigen Reihe. "Philipp von Pokanoket" ist die Geschichte eines großen Indianerhäuptlings, der den ersten puritanischen Siedlern mit Großmut, Verständnis und Güte begegnete und ihnen erlaubte auf seinem Land in Frieden zu verweilen. Das erlauchte Christenvolk hingegen hielt sich mit der Zeit immer weniger an die geschlossenen Verträge, unterwanderte sämtliche Abmachungen, massakrierte Frauen und Kinder der gotteslästerlichen Ethnien und hetzte den bis zum letzten Atemzug kämpfenden Indianerhäuptling zu Tode, so dass man im schließlich im Einklang mit der heiligen Schrift guten Gewissens das gelobte Land als rechtmäßiges Eigentum betrachten konnte.

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