Im Neuen Testament finden sich zahlreiche Worte Jesu, die ihm erst später in den Mund gelegt wurden und die dennoch in den christlichen Kirchen bis heute als Gottes Wort gelten. Von der Jesusforschung wurden diese erfundenen Worte schnell ad acta gelegt, die Konzentration sollte auf vermeintlich echte Sprüche gelenkt werden. Mit seiner Sammlung erfundener Jesusworte thematisiert Gerd Lüdemann 'unechte' Jesus-Sprüche und vermittelt zugleich einen Eindruck von der Mentalität früher Christen, die diese Worte ersonnen haben. Die Vielfalt der unechten Jesusworte zeigt deutlich, daß Jesus nach dem Kreuzestod schnell zum Mittelpunkt eines neuen Glaubens wurde. Christen haben von Beginn an von Jesus Antwort auf ihre Fragen erwartet und, wo kein geeignetes Jesus-Wort vorhanden war oder ein Ausspruch nicht mehr paßte, Worte verändert oder gar erfunden.
Der erfundene Jesus : Unechte Jesusworte im Neuen Testament
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Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

Die Auferweckung Jesu von den Toten : Ursprung und Geschichte einer Selbsttäuschung

Die Intoleranz des Evangeliums : Erläutert an ausgewählten Schriften des Neuen Testaments

Paulus, der Gründer des Christentums

Das Unheilige in der Heiligen Schrift : Die dunkle Seite der Bibel

Das Jesusbild des Papstes : Über Joseph Ratzingers kühnen Umgang mit den Quellen

Altes Testament und christliche Kirche : Versuch der Aufklärung

Jungfrauengeburt? : Die Geschichte von Maria und ihrem Sohn Jesus

Im Würgegriff der Kirche : Für die Freiheit der theologischen Wissenschaft

Ketzer : Die dunkle Seite des Urchristentums

Ketzer : Die dunkle Seite des Urchristentums

Der große Betrug : Und was Jesus wirklich sagte und tat
