Die Liebe der Erika Ewald

Die Klavierlehrerin Erika Ewald verliebt sich bei einem gemeinsamen Hauskonzert in einen Geigenvirtuosen. Ihre Beziehung entwickelt sich zunächst langsam bei gemeinsamen Gesprächen und Spaziergängen in der Natur. Der junge Mann gesteht Erika, dass er sie liebt und begehrt, doch sie ist noch nicht bereit, sich ihm hinzugeben. Nach einem gemeinsamen Sonntagsausflug führt er Erika zu seiner Wohnung, doch sie flieht im letzten Augenblick. Nach einigen Wochen unbestimmten Wartens fühlt Erika sich schließlich in ihrer Einsamkeit bereit, sich auf eine engere Beziehung mit dem jungen Mann einzulassen. Sie beschließt, ein Konzert von ihm zu besuchen und ihn anschließend am Bühnenausgang abzupassen. Als der umjubelte Künstler erscheint, ist er in Begleitung einer anderen Frau. Er bemerkt Erika mit herablassendem Blick und würdigt sie keines Wortes. In ihrem Schmerz beschließt Erika, sich an ihm zu rächen, indem sie sich dem erstbesten Mann hingibt. Der junge Freiwillige, den sie auf der Straße aufgabelt, hat Mitleid mit der verstörten, betrunkenen Erika und begleitet sie nach Hause. Mit der Zeit gelingt es Erika, sich mit ihrem Schicksal zu versöhnen und ohne Groll zurückzublicken.