In seinem Buch "Müdigkeitsgesellschaft" stellt Byung-Chul Han den Paradigmenwechsel dar, der die Menschheit von der Disziplinargesellschaft zur Leistungsgesellschaft geführt hat. Von einer repressiven Gesellschaft, die auf der Negativität von Verboten basiert, hin zu einer Gesellschaft der Hyperaktivität, überreich an Reizen und Informationen, die auf totaler Positivität beruht. Das Verb, das die Leistungsgesellschaft definiert, ist nicht "ich muss", sondern "ich kann"; der heutige Mensch glaubt sich frei, lebt aber paradoxerweise im Krieg mit sich selbst. Die Leistungsgesellschaft, so Han, erzeugt den unendlichen Schmerz der Ich-Müdigkeit.

Die Müdigkeitsgesellschaft : Eine ausführliche Zusammenfassung von Byung-Chul Hans Buch zum Lesen in weniger als 15 Minuten
Geschrieben von Cooltura











