Nach dem Zweiten Weltkrieg musste sich die westdeutsche Gesellschaft mit einer bis dahin unbekannten Nebenfolge der Konsumgesellschaft auseinandersetzen: Einer dramatischen, in dieser Form bislang nicht gekannten Steigerung der Abfallmengen. Das brachte in den 1960er Jahren nicht nur die Systeme der städtischen Abfallsammlung an ihre Grenzen, sondern warf vor allem die Frage auf, wie sich der Müll möglichst unschädlich für Mensch und Natur »beseitigen« ließ.Die Studie von Roman Köster beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Abfallproblem nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie beschreibt die Entstehung eines »neuen« Umweltproblems sowie die politischen, ökonomischen und kommunikativen Strategien, um mit ihm zurechtzukommen.
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Autor*in:
Reihe:
Umwelt und GesellschaftSprache:
Deutsch
Format:

Weltmeere : Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert

Ökologische Genres : Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik

»Deutscher Wald« in Afrika : Koloniale Konflikte um regenerative Ressourcen, Tansania 1892–1916
Lars Kreye

Evidenz für das Anthropozän : Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften
Fabienne Will

Reich durch Natur : Eine Umweltgeschichte des Osmanischen Ägyptens
Alan Mikhail

Soft Seats and Blisters : Zur Geschichte von Parkways, Panoramastraßen, Trails und Wanderwegen in der Hochmoderne
Dirk Thomaschke

Beschädigte Vegetation und sterbender Wald : Zur Entstehung eines Umweltproblems in Deutschland 1893–1970
Martin Bemmann

Green Beat : Gary Snyder und die moderne amerikanische Umweltbewegung
Martin Spenger

Geteilte Berge : Eine Konfliktgeschichte der Naturnutzung in der Tatra
Bianca Hoenig

Greenpeace : Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern
Frank Zelko

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