Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.
"Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser.
Oberin Justina und Larissas Eltern saßen auf der Terrasse der Gästewohnung. Sie tranken eine Flasche Wein, die Oberin Justina mitgebracht hatte. »Wir können Ihnen nicht genug danken, dass Sie Rechtsanwalt Moser eingeschaltet haben. Wenn er nicht gewesen wäre, hätte Larissa ihr Pferd verloren und wir würden am Abgrund stehen«, sagte Dina Zapf. »Nix zu danken, liebe Frau Zapf. Vielleicht hat Ihnen Larissa erzählt, dass ich als Juristin arbeitete, bevor ich ins Kloster eintrat.« Justina lächelte. »Einmal in der Juristerei gesteckt, spukt sie mir immer noch im Hinterkopf herum. Ich hatte zwar nicht viel Information, aber der Alarmknopf sprang bei mir an. Wenn man sich auskennt, riecht man, wenn ein Braten stinkt, salopp gesagt. Also rief ich Moser an. Doktor Manfred Moser und ich haben zusammen studiert. Auch danach haben wir zusammen gearbeitet. Und was blieb, ist eine sehr gute Freundschaft. Wir sehen uns oft, weil Manfred mehrmals im Monat nach Waldkogel kommt. Sein Sohn Marcus ist mit einer der Enkelinnen des ehemaligen Hüttenwirtes, Alois Holzer, verheiratet. Außerdem ist Manfred ein Bergliebhaber. Er wandert gern. Kurz gesagt, ich rief ihn an und erzählte ihm, dass ich ein seltsames Bauchgefühl in der Angelegenheit hätte.























