Über dieses Buch

Im Feld der Heimerziehung gelten die 1970er- und 1980er-Jahre als eine durch krisenhafte Prozesse und Transformationen gekennzeichnete Schwellenzeit. Markanten Ausdruck und zugleich diskursive Zuspitzung erfuhr die Diagnose in der These vom "Ende der Anstaltserziehung", die häufig mit der 68er-Bewegung assoziiert wird. Trifft diese Diagnose zu? Wie gestaltete sich der Transformationsprozess? Diesen Fragen wird in diesem Heft nachgegangen. Analysiert werden Fallbeispiele aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Das Konzept Raum wird dabei als heuristische Kategorie verwendet, um Momente des Wandels und der Beharrung der Heimerziehung anhand von Aktenmaterial und Interviews mit Zeitzeug*innen zu untersuchen.

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