Was macht uns eigentlich zu Menschen? Matthias Jung zeigt in seinem Essay, dass Sinn und Bedeutung keine reinen Produkte des Geistes sind, sondern tief in unserer körperlichen Existenz wurzeln. Gegen transhumanistische Träume einer Befreiung vom sterblichen Organismus argumentiert er: Nur verletzliche, fühlende Lebewesen können überhaupt erfahren, was bedeutsam ist. Und nur wenn wir verstehen, dass unser Geist auf die Natur angewiesen bleibt, können wir die zerstörerischen Konsequenzen unserer Lebensweise erkennen. Vom ursprünglichen Entstehen der Bedeutung im leiblichen Erleben bis zur digitalen Revolution unserer Zeit verfolgt Jung die These, dass verkörperte Kognition die Grundlage allen Sinns bildet. Weder Künstliche Intelligenz noch virtuelle Realitäten können den »Bedeutungsindikator« Organismus ersetzen. Eine Welt ohne Verletzlichkeit wäre eine Welt ohne Relevanz – der Nihilismus stünde vor der Tür.
Sinn und Organismus : Wie Verkörperung Menschsein ermöglicht
Über dieses Buch
Was macht uns eigentlich zu Menschen? Matthias Jung zeigt in seinem Essay, dass Sinn und Bedeutung keine reinen Produkte des Geistes sind, sondern tief in unserer körperlichen Existenz wurzeln. Gegen transhumanistische Träume einer Befreiung vom sterblichen Organismus argumentiert er: Nur verletzliche, fühlende Lebewesen können überhaupt erfahren, was bedeutsam ist. Und nur wenn wir verstehen, dass unser Geist auf die Natur angewiesen bleibt, können wir die zerstörerischen Konsequenzen unserer Lebensweise erkennen. Vom ursprünglichen Entstehen der Bedeutung im leiblichen Erleben bis zur digitalen Revolution unserer Zeit verfolgt Jung die These, dass verkörperte Kognition die Grundlage allen Sinns bildet. Weder Künstliche Intelligenz noch virtuelle Realitäten können den »Bedeutungsindikator« Organismus ersetzen. Eine Welt ohne Verletzlichkeit wäre eine Welt ohne Relevanz – der Nihilismus stünde vor der Tür.
Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

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