In "Über die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Briefen" (1795) entwirft Friedrich Schiller eine seiner folgenreichsten Ideen: dass der Mensch nur durch die Schönheit zur wahren Freiheit gelange. Unter dem Eindruck der Französischen Revolution fragt Schiller, wie aus dem Menschen ein freies, sittliches Wesen werden kann — und findet die Antwort in der Kunst und im "Spieltrieb", der sinnliche Neigung und Vernunft versöhnt: "Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."
Ein Schlüsselwerk der klassischen Ästhetik und des deutschen Idealismus, dessen Gedanken bis heute nachwirken.
Hans Jochim Schmidt liest alle 27 Briefe, ungekürzt, rund 5,25 Stunden.











