Unter Verdacht : Heimat-Heidi 39 – Heimatroman

Mit viel Herz und Verstand geht die Heimat-Heidi zur Sache, denn sie ist eine schöne Wirtin voller Tatendrang, die ihren Gästen und Mitmenschen jederzeit hilfreich zur Seite steht. Unterstützt, wenn auch nicht unbedingt immer in ihrem Sinne, wird Heidi dabei von ihrer nicht ganz volljährigen Tochter Steffi, einem feschen Mädel mit losem Mundwerk, und ihrer Mutter Luise, die keineswegs gewillt ist, kürzerzutreten und Heidi mit der Leitung des Bergerhofs alleinzulassen. Für schwungvollen, heiteren Familienzündstoff ist also bei aller Herzenswärme unserer Titelheldin jederzeit gesorgt!

Luise kam in die Küche, ging zum Tisch, stellte eine schwere Einkaufstasche darauf ab, setzte sich dann auf die Bank und atmete tief durch. »Kruzitürken, das darf doch gar net wahr sein«, sagte sie leise, aber mit empört klingender Stimme vor sich hin. Heidi war gerade hinter ihr in die Küche gekommen und hatte die letzten Worte noch mitbekommen. »Was ist denn los?« fragte sie, während sie Kaffeewasser aufsetzte und zwei Kaffeetassen auf den Tisch stellte. »Was los ist?« erwiderte ihre Schwiegermutter, »es ist schon wieder eingebrochen worden, und diesmal noch näher bei uns.« »Mar' und Josef«, murmelte die Bergerhof-Heidi, »wo denn?« »Drüben beim Greiner«, antwortete Luise, »und zwar gestern abend, als alle bei der Mess' in Vorderstein waren. Nur die alte Traudl ist daheimgewesen, aber die hat nix gehört. Die ist nämlich so taub, daß gleich neben ihr was explodieren kann und sie bekommt es net mit.« »Herrschaftszeiten, beim Greiner«, murmelte Heidi, »das ist wirklich ganz in der Näh'. Was haben s' denn gestohlen?« »Das wissen s' noch net genau«, antwortete Luise. »Wieso net?«

Über dieses Buch

Mit viel Herz und Verstand geht die Heimat-Heidi zur Sache, denn sie ist eine schöne Wirtin voller Tatendrang, die ihren Gästen und Mitmenschen jederzeit hilfreich zur Seite steht. Unterstützt, wenn auch nicht unbedingt immer in ihrem Sinne, wird Heidi dabei von ihrer nicht ganz volljährigen Tochter Steffi, einem feschen Mädel mit losem Mundwerk, und ihrer Mutter Luise, die keineswegs gewillt ist, kürzerzutreten und Heidi mit der Leitung des Bergerhofs alleinzulassen. Für schwungvollen, heiteren Familienzündstoff ist also bei aller Herzenswärme unserer Titelheldin jederzeit gesorgt!

Luise kam in die Küche, ging zum Tisch, stellte eine schwere Einkaufstasche darauf ab, setzte sich dann auf die Bank und atmete tief durch. »Kruzitürken, das darf doch gar net wahr sein«, sagte sie leise, aber mit empört klingender Stimme vor sich hin. Heidi war gerade hinter ihr in die Küche gekommen und hatte die letzten Worte noch mitbekommen. »Was ist denn los?« fragte sie, während sie Kaffeewasser aufsetzte und zwei Kaffeetassen auf den Tisch stellte. »Was los ist?« erwiderte ihre Schwiegermutter, »es ist schon wieder eingebrochen worden, und diesmal noch näher bei uns.« »Mar' und Josef«, murmelte die Bergerhof-Heidi, »wo denn?« »Drüben beim Greiner«, antwortete Luise, »und zwar gestern abend, als alle bei der Mess' in Vorderstein waren. Nur die alte Traudl ist daheimgewesen, aber die hat nix gehört. Die ist nämlich so taub, daß gleich neben ihr was explodieren kann und sie bekommt es net mit.« »Herrschaftszeiten, beim Greiner«, murmelte Heidi, »das ist wirklich ganz in der Näh'. Was haben s' denn gestohlen?« »Das wissen s' noch net genau«, antwortete Luise. »Wieso net?«

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