"Von der Freiheit eines Christenmenschen" (1520) ist eine der drei großen reformatorischen Programmschriften Martin Luthers und eines der wirkmächtigsten Werke der deutschen Geistesgeschichte. In klarer, kraftvoller Sprache entfaltet Luther darin sein berühmtes Paradox der christlichen Freiheit:
"Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan." Wahre Freiheit, so Luther, gründe allein im Glauben — und äußere sich in der tätigen Liebe zum Nächsten.
Ein Schlüsseltext der Reformation, dessen Gedanken bis heute nachwirken. Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Schrift, ungekürzt, rund 1 Stunde 15 Minuten.











