Weibliche Genitalverstümmelung wird in der öffentlichen Diskussion als barbarischer Akt einiger afrikanischer Ethnien wahrgenommen. Kaum jemand weiß, dass sie zur Behandlung der Masturbation, der Hysterie und anderer vermeintlich typischer weiblicher Erkrankungen auch im deutschsprachigen Raum praktiziert und sehr kontrovers diskutiert wurde. Die Autorin stellt diesen fast vergessenen Abschnitt der Medizingeschichte anhand von Fallbeispielen in klarer und sensibler Sprache erstmals umfassend dar.
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Autor*in:
Reihe:
Band 63 in Mabuse WissenschaftSprache:
Deutsch
Format:

Fallrekonstruktives Lernen : Ein Beitrag zur Professionalisierung in den Berufsfeldern Pflege und Gesundheit

"Coolout" in der Pflege : Eine Studie zur moralischen Desensibilisierung

Pflegedidaktik zwischen Anspruch und Wirklichkeit : Die Coolout-Theorie und ihre Bedeutung für die Unterrichtslehre

Hermaphroditismus und das Verständnis von Geschlecht : Der Diskurswandel um 1900

Der Zyklus im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Krankheit : Die Medikalisierung der Menstruation im 19. Jahrhundert

Ärztliche Versorgung von Menschen mit geistiger Behinderung am Lebensende

Die Internationalisierung der beruflichen Pflege in Deutschland

Psychosoziale Betreuung und Psychotherapie in der Gerontologie : Praktische Fallbeispiele und theoretischer Hintergrund

Kunsttherapie – Chancen und Herausforderungen der Forschung

Zwischen imperialem und persönlichem Anspruch : Der "Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien" in Deutsch-Südwestafrika

Die Pflege von Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus : Ethische Konflikte der Diakonissen im Katharinenhof Großhennersdorf
