Im Hinblick auf das Gegenwartserleben des Menschen lässt sich anhand der geschichtstheologischen Werke Hans Urs von Balthasars und Wolfhart Pannenbergs plausibilisieren, dass die Fragen, die Religion stellt, für jeden Menschen relevant sein können. Der Blick auf die beiden Geschichtstheologien ist von dem Anliegen geleitet, an den jeweiligen Werken das zum Leuchten zu bringen, worin sich der Nexus von Zeitlichkeit und Transzendenz ausdrückt. Wo Balthasar individualitäts-theoretisch anhand der Fragmenthaftigkeit des zeitlichen, menschlichen Daseins dessen Frage-Charakter aufweist, entwirft Pannenberg den Menschen als geschichtliches Wesen, das sein Heute nur im transzendierenden Ausgriff auf die Antworten der Zukunft leben kann.
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Autor*in:
Reihe:
Band 75 in ratio fideiSprache:
Deutsch
Format:

Was ist Humanismus? : Geschichte des Begriffes, Gegenkonzepte, säkulare Humanismen heute

mere passive? : Inszenierung eines Gesprächs über Gnade und Freiheit zwischen Eberhard Jüngel und Thomas Pröpper

Selbstmitteilung Gottes : Herausforderungen einer freiheitstheoretischen Offenbarungstheologie

Freiheit, die Befreiung braucht : Konturen eines theologischen Freiheitsbegriffs

Anfang und Ursprung : Massimo Cacciari und Hans Urs von Balthasar

Die Freiheit der Vergebung : Eine freiheitstheoretische Reflexion auf die Prärogative Gottes im sakramentalen Bußgeschehen

Stile der Theologie : Einheit und Vielfalt katholischer Systematik in der Gegenwart

Gott am Grund des Bewusstseins? : Skizzen zu einer präreflexiven Interpretation von Kierkegaards Selbst

Gott in seiner allwissenden Vorsehung auf dem Prüfstand der Kontingenz : Eine motivarchäologische Kritik des theologischen Kompatibilismus

Öffnung des Christentums? : Eine fundamentaltheologische Auseinandersetzung mit der Dekonstruktion des Christentums nach Jean-Luc Nancy

Das Verhältnis von Moral und Religion bei Johann Michael Sailer und Immanuel Kant : Zum Profil philosophischer Theologie und theologischer Ethik in der säkularen Welt

Verletzbarkeit gestalten : Eine Auseinandersetzung mit "Verletzbarkeit" anhand der Christologien von Jürgen Moltmann, Jon Sobrino und Graham Ward
