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Das fiebernde Haus

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Manfred Urk, Dr. med. und Dr. jur., ist aus der Provinz nach Berlin zurĂŒckgekehrt. Drei Jahre hat er dort zurĂŒckgezogen gelebt und am Ende seine Frau beerdigen mĂŒssen. Drei Jahre des Stillstandes nach zuvor drei Jahren des Erfolges. Jetzt, 36-jĂ€hrig, kehrt er vorsichtig nach Berlin zurĂŒck. NatĂŒrlich geht das nicht ohne eine Unterkunft. Nach einigen vergeblichen Versuchen kommt er in einem typischen Berliner Mietshaus im Westen der Stadt unter. Es ist ein eigenartiges Haus, dessen Bau eine Generation zuvor beinahe gescheitert wĂ€re. Es scheint seinen Menschen UnglĂŒck zu bringen. Die Leben, an denen Urk hier unweigerlich teilnimmt, sind nicht von der Art, Licht und Freude in sein Leben zu bringen. Dennoch fĂŒhren gerade sie ihn ins Leben zurĂŒck. „,Lasst uns das Leben erlernen‘, sagte Urk. Er atmete tief auf, denn der Wind hatte wieder eine Welle von DĂŒften mitgebracht. Viel Erde war darunter, nach der Urk sich sehnte. Aber zunĂ€chst musste er hier bleiben."