Das Geheimnis der Marie Rogêt ist eine Kurzgeschichte des amerikanischen Schriftstellers Edgar Allan Poe, die 1842 veröffentlicht wurde. Sie ist eine von Poes drei Detektivgeschichten um C. Auguste Dupin, zu denen auch Der Doppelmord in der Rue Morgue und Der entwendete Brief zählen.
Marie Rogêt, Angestellte in einem Parfumgeschäft in Paris, verschwindet spurlos. Nach vier Tagen wird ihre Leiche in der Seine gefunden. Ihre Angehörigen tappen, wie auch die Polizei, im Dunkeln. Darum bittet der Präfekt Dupin nach seinen Ermittlungserfolgen im Fall des Doppelmordes in der Rue Morgue um Hilfe. Zusammen mit seinem Partner, dem namenlosen Erzähler, analysiert Dupin Zeitungsartikel, Polizeiberichte und Zeugenaussagen rund um den Mord. Allein durch das Aufdecken von Fehlannahmen und Missdeutungen in den Berichten kommt Dupin zu dem Schluss, dass es sich um einen einzelnen Täter handeln muss und nicht wie bisher angenommen um eine Gruppe. Der Mörder muss das Mädchen an einer Stoffschlinge zum Ufer geschleppt und mit Hilfe eines Bootes in den Fluss geworfen haben. Das Auffinden dieses Bootes werde die Polizei zum Mörder führen.












