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Über dieses Buch

Manchmal wird es nachts ganz still in dir, und dann meldet sich etwas, das tagsüber keinen Platz hatte. Eine alte Wunde. Ein altes Gefühl. Ein altes Kind in dir, das nie wirklich getröstet wurde. Diese Meditation öffnet einen sicheren Raum für genau diese Begegnung. Nach einer sanften, schichtweisen Körperentspannung von Stirn bis Füßen führt dich die Meditation in einen inneren Raum, in dem dein inneres Kind sitzt. Du musst nichts erklären, nichts reparieren, nichts wegmachen. Du sitzt nur dabei. Du sagst, was es immer schon hören wollte: ich sehe dich. Ich bin jetzt da. Du musst nicht mehr alleine warten. Das ist keine Meditation, die schnelle Lösungen verspricht. Sie verspricht keine Heilung an einem Abend. Aber sie öffnet einen Raum, in dem etwas zu heilen beginnen darf, das lange darauf gewartet hat. In der Stille zwischen zwei Atemzügen geschieht oft mehr als in vielen Worten. Die Meditation arbeitet traumainformiert. Keine überwältigenden Bilder. Keine forcierten Tränen. Kein Druck zu fühlen, was du nicht fühlen kannst. Nur ein behutsames, geduldiges Dasein. Heilende Affirmationen tragen dich anschließend in einen integrativen, regenerativen Schlaf. Für Menschen, die in der Arbeit mit ihrem inneren Kind sind, mit Bindungs- oder Kindheitstrauma leben, oder einfach Tage haben, an denen das innere Kind sich meldet und einen sicheren Begleiter braucht. Bei tieferen Traumathemen empfiehlt sich begleitende therapeutische Arbeit.