Die anthropologische Periode der griechischen Philosophie

Als die anthropologische Periode der griechischen Philosophie wird der Zeitraum des 5. Jahrhunderts v. Chr. bezeichnet, in der das menschliche Leben, hier besonders das Gemeinschaftsleben in Staat und Gesellschaft, in steigendem Maße Gegenstand des Nachdenkens wurde. Wobei diese Reflexion zunächst weniger eine theoretische, lediglich auf Erkenntnis gerichtete ist, vielmehr hat sie wesentliche praktische Tendenzen; sie dient vor allem der Kritik der bestehenden Sitten und Gesetze. Es zeigt sich auf allen Lebensgebieten neben dem bisher allein herrschenden naiven und instinktiven Handeln das Erwachen der verstandesmäßigen, kritischen Reflexion und die Neigung, diese zur Leiterin des eigenen Tuns zu machen. Es ist die große Zeit von Sokrates, Euklid und Aristipp, von den Sophisten und von den Kynikern.

Inhalt: 1. Das griechische Geistesleben im 5. Jahrhundert v.Chr.;

2. Die Sophisten;

3. Sokrates;

4. Antisthenes und die Kyniker;

5. Euklid und die Megariker;

6. Aristipp und die Cyrenaiker.

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