Als gut kann man den ökologischen Zustand unserer Flüsse und Seen wahrlich nicht bezeichnen. Dafür schippern zu viele Schiffe und Motorbootkapitäne auf den Gewässern, werden zu viele Nährstoffe und Pestizide von den Äckern ins Wasser gespült und stören zu viele Staustufen den natürlichen Flusslauf. Als wäre der Status quo für Natur und Mensch nicht bedenklich genug, treibt die Politik den milliardenschweren Ausbau der Wasserstraßen sogar noch voran. Dabei gibt seit 2000 die europäische Wasserrahmenrichtlinie das Ziel vor, Europas Flüsse und Seen besser zu schützen – auch vor den Schädigungen durch Bergbau, Wasserkraftwerke, Landwirtschaft oder Binnenschifffahrt. Dieser Schutz wird nur gelingen, wenn konsequent diejenigen für die Kosten aufkommen, die sie verursachen.
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Reihe:
Band 130 in Politische ÖkologieSprache:
Deutsch
Format:

Mit Resilienz durch die Krise? : Anmerkungen zu einem gefragten Konzept

Bürgerbeteiligung 3.0 : Zwischen Volksbegehren und Occupy-Bewegung

Welternährung : Global denken – lokal säen

Rohstoffquelle Abfall : Wie aus Müll Produkte von morgen werden

Ökologie von rechts

Wald : Politische Spielräume zwischen Baum und Borke

Baustelle Zukunft : Die Große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft

Lateinamerika : Zwischen Ressourcenausbeutung und "gutem Leben"

Vom rechten Maß : Suffizienz als Schlüssel zu mehr Lebensglück und Umweltschutz

Naturschutz und Demokratie : Höhen und Tiefen einer schwierigen Beziehung

Klimaschutz : Neues globales Abkommen in Sichtweite?
