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Junge Leute in der Stadt : Roman

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Berlin, Weltwirtschaftskrise 1929, Arbeitslosigkeit und politische Konfrontationen. Der arbeitslose Kraftfahrer Emanuel kommt vorĂŒbergehend bei seinem Freund Fritz in dessen kleiner Wohnung unter, lernt am gleichen Tag die selbstbewusste Revue-TĂ€nzerin Susi kennen, sie weckt gleich sein Interesse, sie verlieben sich ineinander, es passiert ungeheuer viel an so einem Tag. Mittels Montagetechnik und vielfĂ€ltiger ErzĂ€hlstrĂ€nge verschafft uns Rudolf Braune einen Einblick in das Leben junger Erwachsener zum Ende der Weimarer Republik. Insgesamt sind es sieben junge Leute, deren Wege sich in Berlin kreuzen, realistisch erzĂ€hlt mit genauen Milieubetrachtungen und großartigen dialogischen Passagen. Orte dieser Begegnungen sind u. a. Warenhaus, Friseurladen, Buchhandlung, CafĂ©, Fabrik, Tankstelle, Hotel, Sportplatz und Polizeiwache. WĂ€hrend einer Arbeitslosendemonstration wird ein Polizist mit einem Polizeiseitengewehr niedergestochen. Man verdĂ€chtigt Emanuel. Abends in Susis Revue wird er verhaftet, es kommt zu einer Gerichtsverhandlung. Es ergeht folgendes Urteil: Lernen Sie den "Dichter, Menschenfreund und Menschenkenner" (Volker Weidermann) Rudolf Braune und die "Jungen Leute in der Stadt" kennen. "Braunes Werke sind als Arbeiterliteratur zwar weitgehend in Vergessenheit geraten, sie gelten jedoch wegen ihrer ungewöhnlichen Stilsicherheit und, bei aller Parteilichkeit, differenzierten Personenzeichnung und HandlungsfĂŒhrung als bedeutende Beispiele der erzĂ€hlerischen Neuen Sachlichkeit in der deutschen Literatur." (Wikipedia)