Just Fans

Ein geplatzter Hockeytraum, eine Verwechslung mit Folgen und eine ganz besondere Liebe zu den Fans …

Dylan

Alles beginnt mit einer Verwechslung der Hausnummer.

Doch als ich in das Aufnahmestudio eines ganz besonderen Films stolpere und mir die Brille abgenommen wird, nimmt das Desaster erst seinen Lauf.

Ich frage nicht, warum das Vorstellungsgespräch auf einem Bett stattfindet. Denn hey, ich brauche das Geld, nachdem ich den Traum von meiner Hockeykarriere durch einen Unfall begraben musste.

Zunächst wundere ich mich nicht, was diese hässlichen Stehlampen um das Bett herum zu suchen haben. Aber dann bemerke ich, dass es keine Lampen, sondern Kameras sind. Und mein heißer Vorgesetzter ist gar nicht mein neuer Boss, sondern ein gefeierter Filmstar …

Ryder

Normalerweise küsse ich meine Drehpartner nicht. Doch irgendwas weckt der schüchterne Nerd in mir, das mich all meine Vorsätze vergessen lässt.

Er will, dass ich der Haken auf seiner Bucket-List bin und ich habe zu einem One-Night-Stand noch nie Nein gesagt.

Eine Nacht.

Mehr brauche ich nicht, um diesen süßen, verpeilten Kerl zu vergessen, um anschließend damit weiterzumachen, was meine Fans von mir sehen wollen.

Dumm nur, dass ich diese Rechnung ohne jene Fans gemacht habe.

Noch dümmer, dass Dylan deutlich gemacht hat, wie wenig er von meinem Job hält. Aber er ist pleite und braucht das Geld – und wer sagt denn, dass meine Fans nicht unsere Fans werden können …?

Alessia Gold ist ein Pseudonym, mit dem sich die Autorin vor neugierigen Rückfragen von Kindergartenmuttis und entsetzten Blicken von Eishockeyvätern schützen möchte, denn ihre Bücher sind vor allem eins: intensiv.

Intensiv in ihrer Sprache, intensiv in ihren Szenen, intensiv in ihren Charakteren. Sie schreibt über dunkle Liebe, die auch mal wehtut. Sie lässt Herzen schmerzen, aber auch schmelzen. Denn so grausam wie manche Themen auch sind – wenn man durchhält, mit den Charakteren leidet, wächst und lebt, dann erwartet einen immer (!) ein Happy End. Manchmal ist es schnulzig, manchmal bittersüß, manchmal vorhersehbar, manchmal unerwartet.