Zeit, Identität, Verwandlung in schillernden Farben.
In Orlando entwirft Virginia Woolf das Leben eines Helden – oder besser gesagt einer Heldin –, der über Jahrhunderte hinweg reist, ohne zu altern, und dabei zwischen Geschlechtern, Rollen und Epochen wandelt. Vom elisabethanischen Hof bis ins zwanzigste Jahrhundert durchschreitet Orlando Liebesabenteuer, gesellschaftliche Umbrüche und die ewige Suche nach dem eigenen Wesen.
Mit poetischer Sprache und spielerischer Fantasie zeichnet Woolf ein Werk, das zugleich Satire, Biographie und Meditation über die Fluidität von Zeit und Identität ist.