Ausgehend von der Hypothese, dass der Vorsehungslaube das vormoderne, okzidentale Weltbild begründet, untersucht Martin Hille in dieser Studie die politisch-religiösen Gegenwartsperspektiven altkirchlicher Chronisten zwischen Reformation und Dreißigjährigem Krieg. Dem zugrunde liegt ein Interpretationsverfahren, das von der Biographie der Autoren und ihrem lebensweltlichen Umfeld ausgeht. Vor diesem Hintergrund werden ihre Bewertungen der großen religiösen und politische Herausforderungen des 16. Jahrhunderts analysiert: die Reformation und ihre Nachwirkungen, die Türkengefahr und der Status von Reich und Kirche.
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Autor*in:
Reihe:
Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der WissenschaftenSprache:
Deutsch
Format:

Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins : Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834–1871)

Österreich und der Immerwährende Reichstag : Studien zur Klientelpolitik und Parteibildung (1745–1763)

»Nit wenig verwunderns und nachgedenkens« : Die »Reichstagsakten – Mittlere Reihe« in Edition und Forschung

Wahlkapitulationen in Europa

Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848)

Lady Charlotte Blennerhassett (1843–1917) : Katholisch, kosmopolitisch, kämpferisch

Alfred Hugenberg : »Wilhelminische Generation« und bürokratische Herrschaft im Deutschen Kaiserreich (1865–1914)

Forschen bildet : Rektoren erklären das deutsche Universitätsmodell. Deutschland, Schweiz, Österreich

Zeitgeist auf Ordnungssuche : Die Begründung des Königreiches Württemberg 1797–1819

Frederic von Rosenberg (1874–1937) : Diplomat vom späten Kaiserreich bis zum Dritten Reich, Außenminister der Weimarer Republik

Protokonstitutionalismus : Die Reichsverfassung in den Wahlkapitulationen der römisch-deutschen Könige und Kaiser 1519–1792
