Seilschaften - Die verdrängte Vergangenheit des Auswärtigen Amts

Eine historische Aufarbeitung der brisanten politischen Debatte um die Praxis des Gedenkens, die 2003 für Schlagzeilen sorgte: Der damalige Außenminister Joschka Fischer hatte den ehrenden Nachruf für einen Botschafter aufgrund dessen NSDAP- und SS-Vergangenheit abgelehnt, woraufhin über hundert ranghohe Diplomaten eine privat finanzierte Zeitungsanzeige für diesen schalteten. Döscher hatte als erster Historiker Einsicht in die geheimen Protokolle und beleuchtet die Missstände im Auswärtigen Amt von einer neuen Seite.

Der Historiker Hans-Jürgen Döscher ist 1943 in Eberswalde, Brandenburg, geboren und in Westdeutschland aufgewachsen. Nach seinem Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Romanistik in Hamburg und Bordeaux promovierte er 1985 im Fachbereich Geschichte zum Thema SS und Auswärtiges Amt im „Dritten Reich". Seit 1996 ist er Honorarprofessor für Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück.

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