Der Kern dieser Studie der – traditionell als unbefriedigend angesehenen – Toposlehre des Aristoteles liegt darin, die überlieferten, teils fragmentarisch gebliebenen, teils offensichtliche Inkonsistenzen aufweisenden Textzeugnisse zur Toposlehre (Kategorienlehre, Physik) systematisch als Zeugnisse für die Momente der von Aristoteles vollzogenen Denkbewegung zu interpretieren und nicht nur als Teil- oder Bruchstücke des »Aristotelischen Systems«. Die Leitfrage dieses Buches ist die Frage: Wie hat Aristoteles gedacht, zu welchen methodischen Einsichten ist er im Laufe der Bemühung um die begriffliche Klärung des Raum-Problems auf welche Weise gelangt?
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Autor*in:
Reihe:
Band 10 in ParadeigmataSprache:
Deutsch
Format:

Topica Universalis : Eine Modellgeschichte humanistischer und barocker Wissenschaft

Experimentelle Erfahrung : Eine wissenschaftstheoretische Studie über die Rolle des Experiments in der Begriffs- und Theoriebildung der Physik

Fundamentalrhetorik : Untersuchungen zu Person und Rede in der Öffentlichkeit

Eins von Allem : Die Selbstbescheidung des Idealismus in Schellings Spätphilosophie

Die Flucht ins Denken : Die Anfänge der platonischen Ideenphilosophie

Die Architektonik der Summa Theologiae des Thomas von Aquin : Zur Gesamtsicht des thomasischen Gedankens

Nachfolge Christi – Nachahmung der Natur : Himmlische und natürliche Magie bei Paracelsus, im Paracelsismus und in der Barockliteratur (Scheffler, Zesen, Grimmelshausen)

Zur Genese autonomer Moral : Eine Problemgeschichte des Verhältnisses von Naturrecht und Religion in der frühen Neuzeit und der Aufklärung

Macht und Bewegung : Zur Meta-Physik im sozialen und politischen Machtbegriff im Ausgang von Aristoteles' dynamis

Moralisches Urteil und praktische Güte

Der Anspruch des Gewissens : Zur Konstitution ethischer Subjektivität bei Hegel und Levinas
