Vor dem Hintergrund einer totalitären Gesellschaft, in der sowohl das eigenständige Denken als auch der gemeinsame Bezugsraum politischen Handelns systematisch zersetzt wurden, entwirft Hannah Arendt ihre Politische Philosophie. Diese zentriert sich um die existentiellen Grundbedingungen der Spontaneität, der Natalität und der Pluralität. Die Urteilskraft wird als dezidiert politisches Vermögen entwickelt, denn wer urteilt, muss eigenständig denken und abwägen lernen, muss aber auch am Öffentlichen orientiert bleiben, andere Standpunkte und Ansichten in den Blick nehmen, um die Welt zu verstehen und aktiv mitzugestalten.
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Autor*in:
Reihe:
Band 67 in Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung.Sprache:
Deutsch
Format:

Sowjetisierung oder Neutralität? : Optionen sowjetischer Besatzungspolitik in Deutschland und Österreich 1945–1955

NS-Prozesse und deutsche Öffentlichkeit : Besatzungszeit, frühe Bundesrepublik und DDR

Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus : Eine Beziehungs- und Konfliktgeschichte

Ideologie und Moral im Nationalsozialismus

Ideokratien im Vergleich : Legitimation – Kooptation – Repression

Sachsen und der Nationalsozialismus

Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944–1947) : Eine historisch-biographische Studie

Vergleich als Herausforderung : Festschrift zum 65. Geburtstag von Günther Heydemann

Von Stalingrad zur SBZ : Sachsen 1943 bis 1949

Nach dem »Großen Krieg« : Vom Triumph zum Desaster der Demokratie 1918/19 bis 1939

Sachsen – Eine Hochburg des Rechtsextremismus?
