Wahlkapitulationen sind eine zentrale Quelle für alle vormodernen Gemeinwesen, in denen der Inhaber der Souveränität durch Wahl – oder Relikte von Wahlen – bestellt wird. Die Periodizität der Wahlkapitulationen erlaubt es, Verfassungs- und politische Entwicklungen über lange Zeiträume nachzuzeichnen und die Dynamik des Verfassungslebens zu spiegeln. Der Band gibt erstmals einen Überblick über die Entwicklungen dieses Rechtsinstituts in verschiedenen (weltlichen und geistlichen) europäischen Gemeinwesen und stellt damit einen wesentlichen Beitrag zu einer vergleichenden Verfassungsgeschichte dar.
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Reihe:
Band 95 in Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der WissenschaftenSprache:
Deutsch
Format:

Die höheren Beamten des Deutschen Zollvereins : Eine bürokratische Funktionselite zwischen einzelstaatlichen Interessen und zwischenstaatlicher Integration (1834–1871)

Österreich und der Immerwährende Reichstag : Studien zur Klientelpolitik und Parteibildung (1745–1763)

»Nit wenig verwunderns und nachgedenkens« : Die »Reichstagsakten – Mittlere Reihe« in Edition und Forschung

Deutscher Bund und innere Nationsbildung im Vormärz (1815–1848)

Lady Charlotte Blennerhassett (1843–1917) : Katholisch, kosmopolitisch, kämpferisch

Alfred Hugenberg : »Wilhelminische Generation« und bürokratische Herrschaft im Deutschen Kaiserreich (1865–1914)

Forschen bildet : Rektoren erklären das deutsche Universitätsmodell. Deutschland, Schweiz, Österreich

Zeitgeist auf Ordnungssuche : Die Begründung des Königreiches Württemberg 1797–1819

Frederic von Rosenberg (1874–1937) : Diplomat vom späten Kaiserreich bis zum Dritten Reich, Außenminister der Weimarer Republik

Protokonstitutionalismus : Die Reichsverfassung in den Wahlkapitulationen der römisch-deutschen Könige und Kaiser 1519–1792

Providentia Dei, Reich und Kirche : Weltbild und Stimmungsprofil altgläubiger Chronisten 1517–1618
