20 Meisterwerke der Science-Fiction versammelt Texte, die von der frühen kosmologischen Spekulation bis zur modernen Zukunftserzählung reichen und so die Entstehung eines Genres sichtbar machen. Utopische Entwürfe, Reisephantasien, technische Prognosen, planetare Abenteuer und warnende Gesellschaftsvisionen stehen nebeneinander. Werke wie Keplers gelehrte Mondreise, Vernes wissenschaftlich grundierte Abenteuer oder Wells' kritische Zukunftsbilder markieren dabei unterschiedliche literarische Verfahren: Bericht, Romanze, Satire und philosophisches Gedankenexperiment. Die versammelten Autoren bilden keine einheitliche Schule, wohl aber ein weit gespanntes internationales Gespräch über Wissen, Fortschritt und menschliche Verantwortung. Keplers Naturphilosophie, die französische Abenteuertradition Jules Vernes, die englische Gesellschaftskritik von Wells und Bulwer-Lytton sowie die deutschsprachigen Beiträge von Kurd Laßwitz, Hans Dominik und Paul Eugen Sieg verbinden sich mit Stanley G. Weinbaums innovativer amerikanischer Pulp-Science-Fiction. Gemeinsam dokumentieren sie, wie sich die wissenschaftliche Imagination zwischen Aufklärung, Industrialisierung und Moderne entwickelte. Dieser Band empfiehlt sich als zugleich anregende Lektüre und literaturgeschichtliche Entdeckungsreise. Er eröffnet die seltene Möglichkeit, grundlegende Themen der Science-Fiction – Raumfahrt, Fremdheit, Technik, Macht und Zukunft – in kontrastierenden Stimmen zu verfolgen. Gerade der Dialog zwischen Vision, Kritik und Abenteuer macht die Sammlung zu einem unverzichtbaren Zugang zur Vielfalt und bleibenden Relevanz des Genres.

20 Meisterwerke der Science-Fiction : Klassische Zukunftsromane, Mondreisen und technische Utopien zwischen Wissenschaft, Abenteuer und Gesellschaftskritik
Geschrieben von H.G. Wells, Jules Verne und andere











