20 Science-Fiction-Klassiker versammelt wegweisende Texte zwischen kosmologischer Spekulation, technischer Zukunftsvision, Abenteuererzählung und gesellschaftskritischer Dystopie. Von Johannes Keplers gelehrtem Mondtraum über die Maschinen- und Reisephantasien Jules Vernes bis zu den außerirdischen Begegnungen Stanley G. Weinbaums entfaltet der Band eine Genealogie des Genres. H. G. Wells' skeptische Zukunftsbilder, Kurd Laßwitz' philosophische Weite und die spannungsbetonten Entwürfe der deutschen Unterhaltungsliteratur zeigen, wie Science-Fiction Wissenschaft nicht bloß popularisiert, sondern erzählerisch prüft. Die versammelten Autoren stammen aus unterschiedlichen nationalen und intellektuellen Kontexten: astronomische Frühmoderne, viktorianisches Zeitalter, wilhelminische Technikbegeisterung und amerikanische Pulp-Moderne begegnen einander. Kepler, Wells und Verne verbinden Erkenntnisdrang mit Imagination; Laßwitz, Hans Dominik, Paul Eugen Sieg und Edward Bulwer-Lytton variieren Fragen nach Fortschritt, Macht, Energie und sozialer Ordnung. Gemeinsam dokumentieren sie die Herausbildung der Science-Fiction als internationales Forum für Zukunftsdenken. Dieser Band empfiehlt sich als konzentrierte Entdeckungsreise durch die Voraussetzungen moderner Zukunftsliteratur. Er eröffnet Leserinnen und Lesern die seltene Möglichkeit, kontrastierende Stile und Ideenräume in unmittelbaren Dialog zu setzen. Zugleich bietet er einen bildenden Zugang zu den literarischen, wissenschaftlichen und kulturellen Debatten, aus denen das Genre bis heute seine produktive Kraft gewinnt.

20 Science-Fiction-Klassiker : Mondreisen, Marsbegegnungen und Zeitreisen zwischen Technikvision, Unterwelt und Zukunftsgesellschaft
Geschrieben von Jules Verne, Stanley G. Weinbaum und andere











