Mit Hilfe einer Korpusanalyse, deren zentrale Quelle der "Parzival" Wolframs von Eschenbach ist, dem zum Vergleich einige andere Texte unterschiedlichster Autoren und Stilebenen gegenüberstehen, wird das mittelhochdeutsche Attributsystem in seiner Vielfalt und seinen Besonderheiten vorgestellt. Abgesehen von der Typologie, bestimmen dabei vorwiegend Fragen zu Stellungsverhalten und Umfang die Überlegungen. Als Beschreibungsinstrumentarium wird die Valenz- bzw. Dependenzgrammatik benutzt, deren Möglichkeit, Sätze in Form von sogenannten projektiven Stemmata graphisch darzustellen, sich als vorteilhaft erweist. Ein historisches Thema wird so mit einer modernen syntaktischen Darstellungsweise verbunden und neben dem Ergebnis zum historischen Sprachgebrauch auch der Beweis für die sinnvolle Einsetzbarkeit dieses Syntaxmodells in der Praxis geführt.
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Autor*in:
Reihe:
Band 12 in Beiträge zur germanistischen SprachwissenschaftSprache:
Deutsch
Format:
System-Congruity and the Participles of Modern German and Modern English: A Study in Natural Morphology
Robert Bloomer
Wortneubildung im Text
Magdalena Matussek
Untersuchungen zu passivwertigen Funktionsverbgefügen im Deutschen der Gegenwart : Ein Beitrag zur funktionalen Valenzgrammatik
Olga Rösch
Syntaktische Relationen im Rahmen der Dependenzgrammatik
Wha-Young Jung
Das System der Partikelverben mit »aus« in der Gegenwartssprache
Franz Hundsnurscher
These, Antithese, Synthese : Zu Wandel und Beständigkeit des Sprachstils im Werk von Christa Wolf 1961–1996
Matti Luukkainen
Die Herausbildung der grammatischen Kategorie des Genus verbi im Deutschen : Eine historische Studie zu den Vorstufen und zur Entstehung des deutschen Passiv-Paradigmas.
Michail Kotin
Die historische Entwicklung der Perfektkonstruktionen im Deutschen
Susumu Kuroda
Wahr-Sagen. Futur, Modalität und Sprecherbezug im Deutschen
Thomas A. Fritz
Das heterogene »sich lassen« : Zu syntaktischen und funktional-semantischen Aspekten passivisch interpretierbarer »sich-lassen«-Konstruktionen
Petra Szatmári
Wortbildungsstrategien in der Werbung : Zur Funktion und Struktur von Wortneubildungen in Printanzeigen
Ulrike Krieg-Holz











