Anhand der Auseinandersetzung um immissionsbedingte Waldschäden in Deutschland zwischen 1893 und 1970 zeigt das Buch, wie sich die Ver- und Behandlung von Umweltphänomenen im Lauf der Zeit veränderten: Aus dem vorwiegend ökonomischen Problem des späten 19. Jahrhunderts wurde bis in die 1970er Jahre ein gesellschaftsrelevantes Umweltproblem, das wenig später als Waldsterben Bekanntheit erlangte. Martin Bemmann untersucht an fünf ausgewählten Debatten zwischen Kaiserreich und früher Bundesrepublik, wie und warum es zu diesem Wandel kam und stellt den Zusammenhang zu den tief greifenden sozioökonomischen, politischen und ideologischen Wandlungsprozessen der deutschen Gesellschaft her.
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Autor*in:
Reihe:
Umwelt und GesellschaftSprache:
Deutsch
Format:

Weltmeere : Wissen und Wahrnehmung im langen 19. Jahrhundert

Ökologische Genres : Naturästhetik – Umweltethik – Wissenspoetik

Geteilte Berge : Eine Konfliktgeschichte der Naturnutzung in der Tatra

Green Beat : Gary Snyder und die moderne amerikanische Umweltbewegung

»Deutscher Wald« in Afrika : Koloniale Konflikte um regenerative Ressourcen, Tansania 1892–1916

Evidenz für das Anthropozän : Wissensbildung und Aushandlungsprozesse an der Schnittstelle von Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften

Reich durch Natur : Eine Umweltgeschichte des Osmanischen Ägyptens

Soft Seats and Blisters : Zur Geschichte von Parkways, Panoramastraßen, Trails und Wanderwegen in der Hochmoderne

Hausmüll : Abfall und Gesellschaft in Westdeutschland 1945–1990

Greenpeace : Von der Hippiebewegung zum Ökokonzern

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