Josef, ein ehrgeiziger Anwalt, und seine vermögende Frau Helen gelten als das perfekte Paar. Doch alles, was die beiden noch verbindet, ist gegenseitige Verachtung.
Eine Scheidung kommt für Josef nicht in Frage; stattdessen beginnt er, Gewaltfantasien zu entwickeln. Ein erster, halbherziger Mordversuch misslingt. Auf einer Geschäftsreise beginnt Josef eine Affäre mit einer jungen Kollegin. Ihre Hingabe bestärkt ihn in seiner Absicht und er entwickelt einen perfiden Plan, um Helen zu ermorden. Aber die Ereignisse verlaufen anders als erwartet.
»Beschädigte Ware« schildert die emotionale Verwahrlosung eines Mannes, der sich in seiner Opferrolle verliert und dabei selbst zum Täter wird. Der Roman zeichnet das Psychogramm eines gekränkten, zerstörerischen Egos – temporeich, präzise und mit feiner Ironie erzählt.














