Welche Wirkmacht entfalteten Bildwerke zum Thema Ketzerei als Teil frühneuzeitlicher Feindbild-Propaganda? Josefine Kroll analysiert – mit besonderem Fokus auf Darstellungen der allegorischen Häresie –, welche inhaltlichen, formal-ästhetischen und affizierenden Argumentationsstrategien angewendet wurden, um die Betrachtenden von der Lasterhaftigkeit, Sündhaftigkeit und der buchstäblichen Bosheit von Häresie und Häretikern zu überzeugen. Im Rahmen von Kanonisierungs- und Exklusionsprozessen ("Othering") beleuchtet sie zeitgenössische Negativkonzepte, die einen Bogen schlagen zur (Re-)Produktion heutiger Feindbilder wie Islamismus oder Feminismus und zu aktuellen Stereotypisierungen sowie deren medialer Verbreitung.
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Autor*in:
Reihe:
Band 54 in Studien zur KunstSprache:
Deutsch
Format:

Aubrey Beardsleys Rezeption des 18. Jahrhunderts als Ausdruck von Selbstinszenierung und (Selbst)-Parodie

Gefühl, Bild und Form : Édouard Vuillard und die Ästhetik der mémoire

Maraviglia : Rezeptionsgeschichte(n) von der Antike bis in die Moderne. Festschrift für Ingo Herklotz

Jack B. Yeats : Nationale Identitätskonstruktionen in der irischen Moderne

Queerness in der Kunst der Frühen Neuzeit?

Nachkriegsgefüge: Europa und die Kunst in den späten 1940er und den 1950er Jahren

Perlfiguren : Barocke Materialität, deviante Körper und die Goldschmiedekunst um 1700

Jagdgründe der Kunst : Eine andere Geschichte der Mimesis

Haltung und Affekt

Kunst. Macht. Image : Anna Maria Luisa de' Medici (1667–1743) im Spiegel ihrer Bildnisse und Herrschaftsräume

POLIT-KUNST !? : Die bildende Kunst in der DDR und ihre Rezeption in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Mauerbau
