Ein zeitloses Meisterwerk der Weltliteratur
Mit dem 1845/46 erschienenen Roman "Der Graf von Monte Christo" schuf Alexandre Dumas eines der eindrucksvollsten Werke der Literaturgeschichte – nur wenige Jahre nach dem Erfolg von "Die drei Musketiere", der seinen Weltruhm begründete.
Im Zentrum steht die bewegende Geschichte des jungen Seemanns Edmond Dantès, dessen Leben am Tag seiner Hochzeit durch Verrat zerstört wird. Unschuldig inhaftiert, verliert er alles – bis ihm eine spektakuläre Flucht auf die geheimnisvolle Insel Monte Christo gelingt. Aus dem gebrochenen Mann wird eine schillernde, rätselhafte Gestalt, die mit unerschütterlicher Entschlossenheit einen ebenso präzisen wie unerbittlichen Racheplan verfolgt.
Dumas verbindet in diesem großen Epos Abenteuer, Leidenschaft und moralische Fragen von Schuld, Gerechtigkeit und Vergeltung zu einer mitreißenden Erzählung von außergewöhnlicher Tiefe. Die vielschichtige Handlung, die unvergesslichen Figuren und die zeitlose Thematik haben den Roman zu einem der meistgelesenen Werke der Weltliteratur gemacht und Generationen von Leserinnen und Lesern geprägt.
Bis heute entfaltet die Geschichte ihre ganze Kraft – als faszinierendes Porträt menschlicher Abgründe und als glänzendes Beispiel erzählerischer Meisterschaft.
Alexandre Dumas, eigentlich Alexandre Davy de la Pailleterie, wurde 1802 in Villars-Cotterêts bei Soissons geboren und starb 1870 in Puys. Mit den Romanen ›Der Graf von Monte Christo‹ (dtv 12619) und ›Die drei Musketiere‹ zählt er zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Weltliteratur.














