Die Gestapo : Herrschaft und Terror im Dritten Reich

Die Geheime Staatspolizei – kurz Gestapo – war das am meisten gefürchtete Instrument des politischen Terrors im Dritten Reich. Sie verfolgte und vernichtete mit Brutalität und Willkür die Gegner des Regimes und alle, die sie als solche definierte: Sozialisten, Kommunisten, Juden, Homosexuelle oder »Asoziale«. Wer in den berüchtigten Gestapo-Gefängnissen landete, der kehrte oft nicht wieder.

Carsten Dams und Michael Stolle untersuchen in ihrem Buch Anspruch und Wirklichkeit der Gestapo. Dabei spannen sie den Bogen von der späten Weimarer Republik über die Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa bis zu den Prozessen gegen Gestapobeamte nach 1945. Entstanden ist eine souveräne Synthese auf dem Stand der neuesten Forschung.

Inhalt

Einleitung

I. Gründung und Frühphase.

Die Vorgeschichte: Der Staatsschutz der Weimarer Republik

Die Gestapo entsteht

II. Die organisatorische Entwicklung

Die »Verreichlichung«: Himmler und Heydrich übernehmen die Gestapoführung

Der Aufbau einer völkischen Polizei: Das System von Polizei und SS im Reich und in den besetzten Ländern

Selbstverständnis und Ideologie der Gestapo

III. Die Mitarbeiter der Gestapo

Die personelle Entwicklung

Die führenden Köpfe der Gestapo: Diels, Heydrich, Best, Müller

Das Führungspersonal des Gestapa und des Reichssicherheitshauptamtes

Die Statthalter in der Provinz

Die Vielfalt der Gestapobeamten

IV. Die Arbeitsweise

Rahmenbedingungen

Die V-Leute der Gestapo

Die Rolle von Denunziationen

Zusammenarbeit mit der Polizei, SS und NS-Parteiorganisationen

V. Verfolgungspraxis im Reich

Phasen der Verfolgung

Politische Verfolgung: Kommunisten und Sozialdemokraten

Die Verfolgung von Religionsgemeinschaften

Die Durchsetzung der Judenpolitik

Die Bekämpfung von Homosexuellen, »Arbeitsscheuen« und »Asozialen«

Verfolgung der »Fremdvölkischen«

VI. Die Gestapo in Europa

Die Charakteristik des »Auswärtigen Einsatzes«

Die Anfänge der Expansion: Österreich, Sudetenland und Tschechoslowakei

Polen 1939: Der Beginn des Vernichtungskrieges

Die Gestapo in Nord- und Westeuropa

Die Eskalation der Vernichtung: Die Gestapo in Südost- und Osteuropa

Einsatzgebiete in der zweiten Kriegshälfte: Afrika, Italien, Ungarn, Kroatien, Slowakei

Radikalisierung in Ruinen: Die Rückwirkungen des »Auswärtigen Einsatzes«

VII. Die Gestapo nach 1945

Selbstmord, Flucht, Verfolgung: Vom Kriegsende bis zu den Nürnberger Prozessen Spruchkammerverfahren und Entnazifizierung

Strafverfolgung durch deutsche Gerichte

Karrieren im Nachkriegsdeutschland

Schlussbetrachtung: Was bleibt von der Gestapo?

Über dieses Buch

Die Geheime Staatspolizei – kurz Gestapo – war das am meisten gefürchtete Instrument des politischen Terrors im Dritten Reich. Sie verfolgte und vernichtete mit Brutalität und Willkür die Gegner des Regimes und alle, die sie als solche definierte: Sozialisten, Kommunisten, Juden, Homosexuelle oder »Asoziale«. Wer in den berüchtigten Gestapo-Gefängnissen landete, der kehrte oft nicht wieder.

Carsten Dams und Michael Stolle untersuchen in ihrem Buch Anspruch und Wirklichkeit der Gestapo. Dabei spannen sie den Bogen von der späten Weimarer Republik über die Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland und Europa bis zu den Prozessen gegen Gestapobeamte nach 1945. Entstanden ist eine souveräne Synthese auf dem Stand der neuesten Forschung.

Inhalt

Einleitung

I. Gründung und Frühphase.

Die Vorgeschichte: Der Staatsschutz der Weimarer Republik

Die Gestapo entsteht

II. Die organisatorische Entwicklung

Die »Verreichlichung«: Himmler und Heydrich übernehmen die Gestapoführung

Der Aufbau einer völkischen Polizei: Das System von Polizei und SS im Reich und in den besetzten Ländern

Selbstverständnis und Ideologie der Gestapo

III. Die Mitarbeiter der Gestapo

Die personelle Entwicklung

Die führenden Köpfe der Gestapo: Diels, Heydrich, Best, Müller

Das Führungspersonal des Gestapa und des Reichssicherheitshauptamtes

Die Statthalter in der Provinz

Die Vielfalt der Gestapobeamten

IV. Die Arbeitsweise

Rahmenbedingungen

Die V-Leute der Gestapo

Die Rolle von Denunziationen

Zusammenarbeit mit der Polizei, SS und NS-Parteiorganisationen

V. Verfolgungspraxis im Reich

Phasen der Verfolgung

Politische Verfolgung: Kommunisten und Sozialdemokraten

Die Verfolgung von Religionsgemeinschaften

Die Durchsetzung der Judenpolitik

Die Bekämpfung von Homosexuellen, »Arbeitsscheuen« und »Asozialen«

Verfolgung der »Fremdvölkischen«

VI. Die Gestapo in Europa

Die Charakteristik des »Auswärtigen Einsatzes«

Die Anfänge der Expansion: Österreich, Sudetenland und Tschechoslowakei

Polen 1939: Der Beginn des Vernichtungskrieges

Die Gestapo in Nord- und Westeuropa

Die Eskalation der Vernichtung: Die Gestapo in Südost- und Osteuropa

Einsatzgebiete in der zweiten Kriegshälfte: Afrika, Italien, Ungarn, Kroatien, Slowakei

Radikalisierung in Ruinen: Die Rückwirkungen des »Auswärtigen Einsatzes«

VII. Die Gestapo nach 1945

Selbstmord, Flucht, Verfolgung: Vom Kriegsende bis zu den Nürnberger Prozessen Spruchkammerverfahren und Entnazifizierung

Strafverfolgung durch deutsche Gerichte

Karrieren im Nachkriegsdeutschland

Schlussbetrachtung: Was bleibt von der Gestapo?

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