Nach seinem spektakulären Übertritt zur Plebs gewann Clodius während seines Tribunats die dauerhafte Gefolgschaft der stadtrömischen Unterschicht. Diese städtische Clientel bildete fortan ständig die Basis, auf der Clodius sein persönliches Machtstreben zu verwirklichen suchte. So finden wir ihn bald auf der Seite des Dreibunds (Caesar, Pompeius, Crassus), bald auf der Seite seiner Gegner. Clodius verstand sich weder als Handlanger für einen der Großen, noch war er ein politischer Hasardeur. In einer Zeit, in der militärische Clientelen die Politik dominierten, war Clodius als Patron der plebs urbana die "zivile" Alternative zu den Heerführern.
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Autor*in:
Reihe:
Band 50 in Historia – EinzelschriftenSprache:
Deutsch
Format:

Summus Poeninus : Beiträge zur Geschichte des Großen St. Bernhard-Passes in römischer Zeit

Demokratie in Rom? : Die Rolle des Volkes in der Politik der römischen Republik

Lakedaimonion politeia : Die Entstehung der spartanischen Verfassung

Griechische Geschichte und Wissenschaftsgeschichte

Der Diktator ist tot! : Politik in Rom zwischen den Iden des März und der Begründung des Zweiten Triumvirats

Usurpationen in der Spätantike : Akten des Kolloquiums "Staatsstreich und Staatlichkeit", 6.–10. März 1996, Solothurn/Bern

Polis und Koinon : Untersuchungen zur Geschichte und Struktur der griechischen Bundesstaaten im 4. Jahrhundert v. Chr.

Politik - Recht - Gesellschaft : Studien zur Alten Geschichte

Ludi publici : Untersuchungen zur Entstehung und Entwicklung der öffentlichen Spiele im republikanischen Rom

Geschichtsdenken und Geschichtsschreibung : Kleine Schriften zur griechischen und römischen Geschichte

Geschichtsschreibung und politischer Wandel im 3. Jh. n. Chr. : Kolloquium zu Ehren von Karl-Ernst Petzold (Juni 1998) anläßlich seines 80. Geburtstags
