Die Stadt Anatol

Eine Stadt, die im Schlaf auf einem Meer aus Öl liegt – bis ein junger Ingenieur sie weckt.

Als Jacques Gregor in seine Heimat Anatol zurückkehrt, entdeckt er zufällig Spuren von Naphtha, die sich als gewaltige Erdöllager erweisen. Was als unscheinbare Probe beginnt, löst einen unerbittlichen Ölboom aus: Bohrtürme schießen aus den Böden, alte Häuser fallen, Grundstückspreise explodieren, Abenteurer und Hochstapler strömen in die Stadt, und über allem hängt der schwere Geruch von Petroleum.

Jacques wird – ob er will oder nicht – zum Motor dieser gewaltigen Umwälzung. Sein Triumph, als das Öl „herausschoss, als habe man der Erde eine Schlagader geöffnet“, macht ihn über Nacht zu einer der einflussreichsten Figuren der Region. Doch je höher er steigt, desto dichter werden die Intrigen, die Abhängigkeiten und die menschlichen Tragödien um ihn herum.

Während Anatol vor Arbeit fiebert und sich in ein chaotisches, lärmendes Ölimperium verwandelt, kämpfen die Menschen mit Gier, Hoffnungen, Verzweiflung – und den Folgen eines Reichtums, der tiefer geht als jeder Brunnen.

Bernhard Kellermann entwirft ein grandioses, spannendes Gesellschaftspanorama, das zeigt, wie ein einziger Fund das Schicksal einer ganzen Stadt verändern kann.

Das 1932 entstandene Buch wurde auch verfilmt.

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