Als Dorothee Röhrig auf ein altes Foto ihrer Mutter stößt, setzt sich ein Gedankenkarussell in Bewegung. Was weiß sie über diese Frau, die 18 war, als ihr Vater Hans von Dohnanyi hingerichtet wurde? Die nach dem Krieg versuchte, ihre traumatisierte Mutter Christine in das Familienleben einzubetten - so wie die Autorin später selbst für ihre von Verlusten gezeichnete Mutter da war.
Mit großer emotionaler Ehrlichkeit erzählt Dorothee Röhrig vom widersprüchlichen Verhältnis zu ihrer Mutter und der Rolle der Frauen in einer außergewöhnlichen Familie. Ein Nachdenken über die Ambivalenz der Gefühle und darüber, was es heißt, Teil einer Familie zu sein, die jedem Einzelnen viel abverlangt.













Beatrix
6.9.2025
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Es ist klar, schnörkellos, detailliert und liebevoll erzählt. Man fühlt sich als Hörer abgeholt und kann s8cj gerade als Frau und Tochter und Mitter gut in die Lebenswelt von Mutter und Tochter einführen. Auch wie die Familiengeachichze jede Generation auf unsichtbare Weise prägt, wird.gut transportiert. Ein sehr schönes Buch, tolle Sprecherin.
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