Die Beschreibung und Modellierung grammatischer Variation, d.h. von Instanzen, in denen eine Funktion oder Bedeutung durch mehrere, miteinander konkurrierende Formtypen ausgedrückt werden kann, stellt eine Herausforderung sowohl für Grammatikografie als auch Grammatiktheorie dar. Die vorliegende Doppelstudie zur starken Genitivflexion und ihrem Wegfall entwickelt neue korpusorientierte Zugänge zu dieser Problematik. Quantitative und inferenzstatistische Methoden ermöglichen nicht nur eine detaillierte und empirisch fundierte Beschreibung der Distribution der einschlägigen Markierungsvarianten (-s, -es, -ens, -Ø, Apostroph). Sie sind auch das geeignete Rüstzeug, die Hypothesen der bisherigen Forschung zu evaluieren und die sehr zahlreichen sprachlichen und außersprachlichen Einflussfaktoren präzise zu hierarchisieren, um einem konsistenten Gesamtmodell der Variation in diesem Teilbereich der Grammatik näher zu kommen.
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Autor*innen:
Reihe:
Band 70 in Studien zur deutschen SpracheSprache:
Deutsch
Format:

Bewertungskriterien in der Sprachberatung

Gebrauchswandel und Bedeutungsvarianz in Textnetzen : Die Konzepte IDENTITÄT und DEUTSCHE im Diskurs zur deutschen Einheit

Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Fernsehen

Wortbildung und Phraseologie

Neologie und Korpus

Sprachliche Anpassung : Eine soziolinguistisch-dialektologische Untersuchung zum Rußlanddeutschen

Implizite sprachliche Diskriminierung als Sprechakt : Lexikalische Indikatoren impliziter Diskriminierung in Medientexten

Kommunikationsverben : Konzeptuelle Ordnung und semantische Repräsentation

Quantifikation und Nominaltypen im Deutschen

Domänen der Lexikalisierung kommunikativer Konzepte

Die "türkischen Powergirls" : Lebenswelt und kommunikativer Stil einer Migrantinnengruppe in Mannheim

Wortbildung im elektronischen Wörterbuch
