Reden über die moralische Vollkommenheit und die Liebe Gottes gehören zum Kernbestand christlicher Theologie. Was aber sind die freiheitstheoretischen Bedingungen solcher Aussagen? In exemplarischen Studien zu Wilhelm von Ockham, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling und Hermann Krings zeigt diese Arbeit, dass aufgrund der Nachwirkung neuplatonischer Denkfiguren ein freiheitliches Vermögen Gottes zum moralisch Guten zwar behauptet, jedoch nicht gedacht wird. Denkbar wird dies erst dann, wenn man Gott auch ein Vermögen zum Bösen unterstellt. Soll der Begriff göttlicher Freiheit nicht äquivok zum Begriff menschlicher Freiheit bestimmt werden, ist diese Einsicht theologisch umzusetzen.
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Autor*in:
Reihe:
Band 86 in ratio fideiSprache:
Deutsch
Format:

Was ist Humanismus? : Geschichte des Begriffes, Gegenkonzepte, säkulare Humanismen heute

mere passive? : Inszenierung eines Gesprächs über Gnade und Freiheit zwischen Eberhard Jüngel und Thomas Pröpper

Selbstmitteilung Gottes : Herausforderungen einer freiheitstheoretischen Offenbarungstheologie

Freiheit, die Befreiung braucht : Konturen eines theologischen Freiheitsbegriffs

Anfang und Ursprung : Massimo Cacciari und Hans Urs von Balthasar

Die Freiheit der Vergebung : Eine freiheitstheoretische Reflexion auf die Prärogative Gottes im sakramentalen Bußgeschehen

Stile der Theologie : Einheit und Vielfalt katholischer Systematik in der Gegenwart

Gott am Grund des Bewusstseins? : Skizzen zu einer präreflexiven Interpretation von Kierkegaards Selbst

Gott in seiner allwissenden Vorsehung auf dem Prüfstand der Kontingenz : Eine motivarchäologische Kritik des theologischen Kompatibilismus

Öffnung des Christentums? : Eine fundamentaltheologische Auseinandersetzung mit der Dekonstruktion des Christentums nach Jean-Luc Nancy

Das Verhältnis von Moral und Religion bei Johann Michael Sailer und Immanuel Kant : Zum Profil philosophischer Theologie und theologischer Ethik in der säkularen Welt

Verletzbarkeit gestalten : Eine Auseinandersetzung mit "Verletzbarkeit" anhand der Christologien von Jürgen Moltmann, Jon Sobrino und Graham Ward
