Auf Tiere schießen, um sie besser malen zu können? Kuhgemälde als Tarnung für die Rebhuhnjagd? Auszeichnungen für Geweihe und Gemälde auf der gleichen Ausstellung? In der europäischen Geschichte kreuzten sich die Wege von Jagd und Kunst auf vielfältige Weise. Sie konnten Techniken, Orte und Motive teilen. Und nicht erst mit dem Knallen und Schießen der Photographie wurde die Jagd zu einem beliebten Metaphernfeld mimetischer Kunst. Vielmehr waren Jagd und Kunst zwischen Früher Neuzeit und Moderne weitverbreitete Praktiken des Verstehens, Erlebens und Beherrschens von Natur. Zahlreiche Kunstschaffende jagten selbst. Dies stellten sie selbstbewusst in ihren Portraits heraus und erklärten es zur Grundlage ihrer Jagd-, Tier- und Landschaftsmalerei. Wie dieses Buch erstmals dokumentiert, haben Jagd und Kunst eine gemeinsame Kulturgeschichte, die über funktionale und ikonographische Aspekte hinausgeht und das grundsätzliche Verhältnis des Menschen zur belebten wie unbelebten Mitwelt betrifft.
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Autor*in:
Reihe:
Band 55 in Studien zur KunstSprache:
Deutsch
Format:

Aubrey Beardsleys Rezeption des 18. Jahrhunderts als Ausdruck von Selbstinszenierung und (Selbst)-Parodie

Gefühl, Bild und Form : Édouard Vuillard und die Ästhetik der mémoire

Maraviglia : Rezeptionsgeschichte(n) von der Antike bis in die Moderne. Festschrift für Ingo Herklotz

Jack B. Yeats : Nationale Identitätskonstruktionen in der irischen Moderne

Queerness in der Kunst der Frühen Neuzeit?

Nachkriegsgefüge: Europa und die Kunst in den späten 1940er und den 1950er Jahren

Perlfiguren : Barocke Materialität, deviante Körper und die Goldschmiedekunst um 1700

Bilder des Irrglaubens : Allegorien der Häresie und sinnverwandte Sujets im 16. und 17. Jahrhundert

Haltung und Affekt

Kunst. Macht. Image : Anna Maria Luisa de' Medici (1667–1743) im Spiegel ihrer Bildnisse und Herrschaftsräume

POLIT-KUNST !? : Die bildende Kunst in der DDR und ihre Rezeption in der Bundesrepublik Deutschland bis zum Mauerbau

