Noch heute ist der Name Medici eng verknüpft mit Machtentfaltung und Mäzenatentum, Prestige und Politik. Anna Maria Luisa de' Medici (1667–1743), Prinzessin der Toskana und Kurfürstin von der Pfalz, kam eine Sonderstellung unter den Fürstinnen der Medici zu. Als letzte Repräsentantin dieser Dynastie bestimmte sie die Geschicke der Toskana bis zu ihrem Tod entscheidend mit, wenn auch nicht als Regentin. Zwar rückten Herrschaftsausübung und Kunstpatronage weiblicher Medici-Mitglieder in den letzten Jahren zunehmend ins Zentrum der Forschung. Kaum thematisiert wurden dagegen die Voraussetzungen, die der Formung ihres Herrscherinnen-Bildes auf visueller und materieller Ebene zugrunde lagen. Diese Aspekte werden in der Untersuchung zur Imago Anna Maria Luisas aus kunsthistorischer, politischer sowie kultur- und sozialgeschichtlicher Perspektive exemplarisch vorgeführt.
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Autor*in:
Reihe:
Studien zur KunstSprache:
Deutsch
Format:

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