Eine junge Gräfin verliert ihren Mann an Krieg und Verbannung, heiratet dessen besten Freund — und dann kehrt der Totgeglaubte aus sibirischer Gefangenschaft zurück. Was wie ein Skandalstoff klingt, erzählt Gellert mit verblüffender Gelassenheit: als Schule der Vernunft und des Herzens, in der Menschen dem Unglück mit Fassung, Güte und Freundschaft begegnen.
Der Roman von 1747/48 gilt als erster bedeutender bürgerlicher Roman der deutschen Literatur — empfindsam, klug und überraschend modern. Hans Jochim Schmidt liest ungekürzt.










