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Leipziger Mordsspuren: Ein kriminalistischer Spaziergang

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In ĂŒbergroßen Lettern lĂ€sst die Polizei in der Leipziger Abendzeitung am 17. Dezember 1906 mitteilen: "Mordversuch und Raub – 500 Mark Belohnung! Heute – Montag – frĂŒh kurz vor 9 Uhr wurde der GeldbrieftrĂ€ger RĂŒbner in dem GrundstĂŒcke Nr. 11/13 an der Nikolaistraße – Ecke des SchuhmachergĂ€ĂŸchens – ĂŒberfallen, schwer verletzt und beraubt." Leipzig 1925/26: Seit geraumer Zeit treibt eine Trickdieb-Bande ihr Unwesen in der Stadt, vor allem auf dem 1915 eröffneten Leipziger Hauptbahnhof. In einem ĂŒber die Regionalgrenzen hinaus aufsehenerregenden Prozess sitzen schließlich neben gemeinen Taschendieben Leipziger Polizeibeamte auf der Anklagebank. Am 19. Februar 1955 bittet die Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei Leipzig um Mithilfe: In der NĂ€he des Rathauses Wahren wurde das Taxi 240 aufgefunden. Der sich im Fahrzeug befindliche Fahrer war mit einer Leine erdrosselt worden 
 Krimi-Experte und StadtfĂŒhrer Henner Kotte prĂ€sentiert sieben wahre KriminalfĂ€lle des vergangenen Jahrhunderts aus Leipzig. Mit historischen Fotografien, StadtplĂ€nen, Postkarten und Zeitungsausschnitten opulent bebildert, fĂŒhrt dieser Band an Orte und StĂ€tten von Leipzig, die einst SchauplĂ€tze von Verbrechen und Straftaten waren. Ein Nervenkitzel der besonderen Art fĂŒr alle, die Leipzigs dunkle Seite erkunden und sich auf Leipziger Mordsspuren begeben wollen.