»Ich werde Ihnen ein- oder zweimal pro Woche Blumen schicken«, schreibt der Verleger Henry-Louis Mermod aus Lausanne 1947 an Sidonie-Gabrielle Claudine Colette. »Mindestens ein Jahr lang. Wenn sie Ihnen gefallen, porträtieren Sie eine davon. Und dann machen wir ein kleines Buch daraus.« Die Vierundsiebzigjährige, wegen einer Hüftarthrose gezwungen, die Tage auf dem Diwan in ihrem Pariser Apartment zu verbringen, verfasst zweiundzwanzig kurze Texte: über die Rosen im Garten des Palais Royal, die sie vom Fenster aus sieht, die Lilien auf ihrem Kaminsims, eine bizarre Orchidee, die ihre Tochter mitbringt, und die historischen botanischen Stiche, die sie sammelt. Und sie nimmt die Blumen zum Anlass, über ihr langes und bewegtes Leben nachzudenken: die Glyzinie im elterlichen Garten im Burgund, ihre drei Ehemänner, die Blumenverkäufer im Paris der Nachkriegszeit und ihre eigenen Gärten in der Bretagne und in der Provence. Colettes Blumenessays gleichen einem bunten Strauß, sind Zeitbild, botanische Exkurse und literarische Aperçus zugleich.
Mein grünes Herz : Ein literarisches Herbarium
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Autor*in:
Sprache:
Deutsch
Format:

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