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Nur die Liebe zählt : Bettina Fahrenbach - Eine Powerfrau setzt sich durch 42 – Liebesroman

Als der alte Fahrenbach, der eine zunächst kleine Firma im Weinanbau und -vertrieb errichtet und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Familienunternehmen erweitert hat, das Zeitliche segnet, hinterlässt er ein ziemlich seltsames Testament. Drei seiner Kinder scheinen Grund zur Freude zu haben, Frieder als neuer Firmenchef, Jörg als Schlossherr und Grit als Villenbesitzerin.

Bettina starrte auf das Bündel Mensch in ihrem Arm wie auf einen Geist, eine Erscheinung. Doch es war weder das eine noch das andere, sondern es war ihre Schwester Grit, die da wie leblos in ihren Armen lag. Sie schien es gerade noch bis zu ihrer Haustür geschafft zu haben, ehe sie zusammengebrochen war. Was war los mit Grit? War es ein Schwächeanfall? Bettina musste nicht länger versuchen, sich das einzureden. Grit war total betrunken, das verriet die Alkoholfahne, die inzwischen auch Bettina umnebelte. Bettina war vollkommen überfordert, sie wusste nicht, was sie machen sollte. Grit war nicht ansprechbar, aber sie konnte doch nicht für den Rest der Nacht mit ihr im Türrahmen stehen bleiben. Bettina zerrte ihre Schwester in die Diele, Grit verlor dabei einen ihrer teuren Schuhe, der blieb irgendwo auf der Treppe liegen. Aber das war Bettina jetzt wirklich egal. Drinnen überlegte sie fieberhaft. »Grit«, versuchte sie es noch einmal, »Grit, hörst du mich?« Ein unwilliges Gebrabbel war die Folge. Wenigstens lebte sie, dachte Bettina mit so etwas wie einem Anflug von Erleichterung. Sie versuchte Grit auf einen Stuhl zu setzen, aber das war vergebliche Mühe. Bettina hatte keine Ahnung, was sie jetzt machen sollte. Vor allem musste sie Hilfe holen, aber das ging nicht, solange Grit wie ein nasser Sack in ihrem Arm hing. Sie ließ ihre Schwester einfach vorsichtig auf den Boden gleiten, dann rief sie Leni an.


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Über dieses Buch

Als der alte Fahrenbach, der eine zunächst kleine Firma im Weinanbau und -vertrieb errichtet und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Familienunternehmen erweitert hat, das Zeitliche segnet, hinterlässt er ein ziemlich seltsames Testament. Drei seiner Kinder scheinen Grund zur Freude zu haben, Frieder als neuer Firmenchef, Jörg als Schlossherr und Grit als Villenbesitzerin.

Bettina starrte auf das Bündel Mensch in ihrem Arm wie auf einen Geist, eine Erscheinung. Doch es war weder das eine noch das andere, sondern es war ihre Schwester Grit, die da wie leblos in ihren Armen lag. Sie schien es gerade noch bis zu ihrer Haustür geschafft zu haben, ehe sie zusammengebrochen war. Was war los mit Grit? War es ein Schwächeanfall? Bettina musste nicht länger versuchen, sich das einzureden. Grit war total betrunken, das verriet die Alkoholfahne, die inzwischen auch Bettina umnebelte. Bettina war vollkommen überfordert, sie wusste nicht, was sie machen sollte. Grit war nicht ansprechbar, aber sie konnte doch nicht für den Rest der Nacht mit ihr im Türrahmen stehen bleiben. Bettina zerrte ihre Schwester in die Diele, Grit verlor dabei einen ihrer teuren Schuhe, der blieb irgendwo auf der Treppe liegen. Aber das war Bettina jetzt wirklich egal. Drinnen überlegte sie fieberhaft. »Grit«, versuchte sie es noch einmal, »Grit, hörst du mich?« Ein unwilliges Gebrabbel war die Folge. Wenigstens lebte sie, dachte Bettina mit so etwas wie einem Anflug von Erleichterung. Sie versuchte Grit auf einen Stuhl zu setzen, aber das war vergebliche Mühe. Bettina hatte keine Ahnung, was sie jetzt machen sollte. Vor allem musste sie Hilfe holen, aber das ging nicht, solange Grit wie ein nasser Sack in ihrem Arm hing. Sie ließ ihre Schwester einfach vorsichtig auf den Boden gleiten, dann rief sie Leni an.