Über den alltäglichen Wahnsinn, eine Frau (im Internet) zu sein - highly relatable!
Botox oder "in Würde altern", zu viele Selfies auf Instagram posten oder jeden Beauty-Trend auf TikTok mitmachen? Frauen im Internet stehen unter ständiger Beobachtung. Jedes Like kann zur Anklage werden, jeder Kommentar zum Politikum. "Wie kann sie nur?"
Sophie Passmann ist selbst Teil der widersprüchlichen Welt weiblicher Selbstdarstellung in den sozialen Medien. Radikal selbstkritisch seziert sie die Phänomene, die eine ganze Generation prägen: von der asketischen Disziplin einer Hailey Bieber über die kalkulierte Görenhaftigkeit von Charli XCX bis zur neurotischen Perfektion von Taylor Swift. Warum sind wir alle so fasziniert von Frauen, die uns etwas vormachen - und gleichzeitig hassen wir sie genau dafür? Sophie Passmann betrachtet den Zeitgeist wie niemand sonst: klug, selbstreflektiert und höchst unterhaltsam.

































Caro
18.5.2026
Sehr interessanter Einblick in die Internet-Nutzungsgewohnheiten der meisten (?) Frauen. Ich hab mich allerdings zum ersten Mal in meinem Leben gefragt, ob ich vielleicht nicht-binär bin, weil ich mit den meisten Stars und Trends nicht vertraut bin. Ich bin wirklich viele Stunden pro Tag im Internet, aber anscheinend in einer komplett anderen und nicht so destruktiven Blase. Das vorletzte Kapitel hat mich dafür sehr abgeholt. Insgesamt hörenswert.
Sandra
18.4.2026
Scharfsinnige Beobachtungen, konkrete Beispiele und daraus abgeleitete Einordnungen. Offen und reflektiert gibt es Denkanstöße dazu, wie mit Frauen in der Öffentlichkeit umgegangen wird. Genau das, was ich an Sophie Passmann mag.
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