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Über dieses Buch

Als der alte Fahrenbach, der eine zunächst kleine Firma im Weinanbau und -vertrieb errichtet und im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Familienunternehmen erweitert hat, das Zeitliche segnet, hinterlässt er ein ziemlich seltsames Testament. Drei seiner Kinder scheinen Grund zur Freude zu haben, Frieder als neuer Firmenchef, Jörg als Schlossherr und Grit als Villenbesitzerin.

Die Sterne funkelten weiter am Himmel, irgendwo zirpten Grillen, Glühwürmchen flimmerten, die samtene Nacht hatte nichts von ihrem Zauber verloren, aber für Bettina war es auf einmal dunkel. Toms leichthin dahergesagte Worte lasteten auf ihr wie Blei, und obwohl die Luft sanft und warm war, fror sie. Warum hatte er das gesagt? Die Worte hatten sich in ihr eingebrannt, sie kannte sie auswendig – »wenn ich mal vor dir sterben sollte, mein Herz, dann sitze ich auf genau diesem Stern und blicke auf dich hinab und leuchte auf deinen Weg.« Bettina starrte hinauf zum sternenklaren Himmel, auf genau den Stern, den er ihr gezeigt hatte. Was hatte das zu bedeuten? War es ein böses Omen? Tom hielt ihre Hand, sie spürte die Wärme, die aber nicht bis zu ihrem Herzen vordringen wollte. Nein! Seit er es ausgesprochen hatte, war nichts mehr zauberhaft. »Tom, warum hast du das gesagt?«, wollte sie wissen. Er blickte zur Seite, wusste nicht, was diese Frage bedeuten sollte. »Was gesagt, Liebes?«, erkundigte er sich sanft. Auch er fühlte sich ihr unglaublich nahe, auch er konnte sich dem Zauber der Nacht nicht entziehen und wusste mit untrüglicher Sicherheit, dass er niemals aufhören würde, diese Frau zu lieben. »Na, das mit dem Stern«, Ungeduld klang aus ihrer Stimme, »auf dem du sitzen willst, wenn …« Sie konnte und wollte es nicht aussprechen. Thomas begann zu lachen.


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